Die Saison der Eichenprozessionsspinner (EPS) ist vorbei und wie in vielen anderen Städten und Gemeinden war Eichwalde mit seinem hohen Eichenbestand selbstverständlich stark betroffen.
Die zuständige Bauverwaltung hat den Befall der Nester von Beginn an engagiert verfolgt und die Beseitigung konsequent durchgeführt. Einige temporäre Sperrungen wie zum Beispiel des Spielplatzes Hexenwald waren aufgrund des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung während des Befalls leider dennoch unvermeidbar.
Hier präsentieren wir Ihnen das Ergebnis der Auswertung der umfangreichen Arbeiten rund um das Thema Eichenprozessionsspinner:
| Anzahl festgestellter Nester bei visueller Kontrolle | tatsächlich entfernte Nester |
| 311 | 463 |
Erkennbar ist, dass eine rein visuelle Einschätzung den tatsächlichen Befall nicht vollständig vorhersagen kann. Das bedeutet natürlich, dass eine genaue Kalkulation der anfallenden Kosten ebenfalls nur schwer vorhersehbar ist.
Hier finden Sie eine Karte des Befalls im Gemeindegebiet:

Da sich die Problematik des Befalls von Eichenprozessionspinnern nicht von selbst lösen wird, will das Land Brandenburg das bestehende Monitoring-System weiterführen und intensivieren. Dadurch sollen Befallsschwerpunkte frühzeitig erkannt und entsprechend gegengesteuert werden. Gleichzeitig will das Land zukünftig noch enger mit Landkreisen und Kommunen zusammenarbeiten.
Diese Entwicklung halten wir für zwingend notwendig, da das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) im Juni diesen Jahres bestätigt hat, dass die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners in diesem Jahr massiv zugenommen hat.
Wir bleiben mit unseren Ansprechpartnern von Landkreis und Land in stetigem Kontakt in dieser Sache und halten Sie auf dem Laufenden.